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Ostermontag
6. April
Der Ostermontag ist der zweite Feiertag des Osterfestes und setzt die Feierlichkeiten zur Auferstehung Jesu Christi fort. Im Mittelpunkt steht die biblische Erzählung der Begegnung mit den Emmausjüngern.
Die wichtigsten Fakten
- Gesetzlicher Status: Im Gegensatz zum Ostersonntag ist der Ostermontag in allen deutschen Bundesländern ein gesetzlicher Feiertag. Geschäfte, Schulen und Behörden bleiben geschlossen.
- Religiöse Bedeutung: Der Tag erinnert an zwei Jünger, die auf dem Weg nach Emmaus dem auferstandenen Jesus begegneten, ihn jedoch erst beim gemeinsamen Brotbrechen erkannten.
Bräuche und Traditionen
- Emmausgang: In Gedenken an den Weg der Jünger finden vielerorts (besonders in Süddeutschland und Österreich) gemeinschaftliche Wanderungen oder Prozessionen in die Natur statt.
- Eierlauf und Eierlage: Regionale Wettläufe mit Eiern haben eine lange Tradition, wie etwa der Eierlauf in Remlingen oder die Eierlage in Schöneck.
- Georgiritt: In Traunstein findet am Ostermontag einer der größten Pferdewallfahrten Bayerns zu Ehren des Heiligen Georg statt.
- Śmigus-dyngus: Ein aus Polen stammender Brauch, bei dem man sich gegenseitig mit Wasser bespritzt, wird teilweise auch in Grenzregionen praktiziert.
Mit dem Ostermontag endet das verlängerte Osterwochenende, während die kirchliche Osterzeit noch insgesamt 50 Tage bis Pfingsten andauert.