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Palmsonntag

29. März

Der Palmsonntag ist der sechste und letzte Sonntag der Fastenzeit und markiert den Beginn der Karwoche (Heilige Woche).

Die wichtigsten Fakten
  • Bedeutung: Das Neue Testament berichtet, dass Jesus auf einem Esel in Jerusalem einritt. Die Menschen jubelten ihm zu und legten Palmzweige als Zeichen der Huldigung auf seinen Weg.
  • Symbolik: Der Esel steht für Bescheidenheit und Frieden, im Gegensatz zum Pferd, das damals ein Symbol für Krieg und Macht war.
  • Liturgie: In katholischen Gottesdiensten werden oft Palmzweige gesegnet und in Prozessionen getragen. Die liturgische Farbe des Tages ist Rot.
Bräuche und Traditionen
  • Palmweihe: Gläubige bringen Zweige (in Mitteleuropa oft Buchsbaum oder Weidenkätzchen) zur Kirche, um sie segnen zu lassen.
  • Palmbuschen: Vielerorts werden kunstvolle Gebilde aus verschiedenen Zweigen und bunten Bändern gebastelt.
  • Schutzzeichen: Die geweihten Zweige werden zu Hause hinter Kreuze oder Bilder gesteckt, um Segen zu bringen und vor Unglück zu schützen.
  • Palmesel: In einigen Regionen gibt es Umzüge mit einer hölzernen Jesusfigur auf einem Esel.

Der Palmsonntag ist in Deutschland kein gesetzlicher Feiertag, aber als Sonntag ein arbeitsfreier Tag. Er bildet den Auftakt zu den Ereignissen von Gründonnerstag, Karfreitag und schließlich dem Osterfest.

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