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Ostersonntag

5. April

Der Ostersonntag ist das höchste Fest im Kirchenjahr. Christen feiern an diesem Tag die Auferstehung Jesu Christi von den Toten und damit den Sieg des Lebens über den Tod. Er markiert das Ende der Fastenzeit und den Beginn der 50-tägigen Osterzeit.

Die wichtigsten Fakten
  • Termin: Das Datum wird als erster Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond berechnet.
  • Gesetzlicher Status: In Deutschland ist der Ostersonntag nur im Bundesland Brandenburg ein gesetzlicher Feiertag. In allen anderen Bundesländern gilt er rechtlich als normaler Sonntag, auch wenn die allgemeinen Feiertagsgesetze (wie Ruhepausen) greifen.
  • Theologie: Die biblische Überlieferung berichtet vom leeren Grab, das Frauen am frühen Sonntagmorgen vorfanden, und der Erscheinung von Engeln, die die Auferstehung verkündeten.
Traditionen und Symbole
  • Ostereier: Das Ei gilt als Symbol für neues Leben und die Auferstehung. Der Brauch, Eier zu suchen, entstand unter anderem, weil sich während der Fastenzeit (in der Eier früher verboten waren) große Mengen angesammelt hatten.
  • Osterhase: Er hat sich als volkstümlicher Überbringer der Eier etabliert, ursprünglich wohl als Fruchtbarkeitssymbol oder Frühlingsbote.
  • Osterfeuer: Oft bereits in der Osternacht entfacht, symbolisiert das Feuer das Licht Christi, das die Dunkelheit des Todes vertreibt.
  • Osterlamm: Das Lamm erinnert an das jüdische Pessachfest und symbolisiert Jesus als das „Lamm Gottes“. Heute ist es oft als Gebäck auf der Festtafel zu finden.
  • Osterkerze: Sie wird in der Osternacht am Osterfeuer entzündet und in die dunkle Kirche getragen.

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